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KI-Buchchecker
Auf einen Blick:
Branche: Verlagswesen
Fokus: KI-gestützte Content-Compliance & Textprüfung
Ergebnis: Prüfdauer pro Manuskript drastisch gesenkt, 99,5 % Systemverfügbarkeit
Herausforderung:
Ein Münchener Verlag hatte in der Self-Publishing-Sparte hohe manuelle Aufwände bei der Überprüfung von Manuskripten. Eingereichte Texte müssen aus rechtlichen Gründen vor der Veröffentlichung auf sensible Inhalte geprüft werden. Bisher lasen zwei Mitarbeitende jeden Text manuell – teilweise mehr als ein Dutzend Bücher pro Tag.
Lösung:
Um repetitive Aufgaben zu automatisieren und das Team zu entlasten, entstand der „Buchchecker“: Ein KI-Tool, das Manuskripte automatisiert prüft und kritische Stellen zur menschlichen Endkontrolle markiert. Das System analysiert Texte auf sechs problematische Dimensionen (u. a. Extremismus, Pornografie und gefährliche Gesundheitsversprechen).
Die Fachkräfte laden Texte über eine Web-App hoch. Nach der OCR-Texterkennung wertet ein Sprachmodell den Inhalt aus. KI-Enterprise-Sicherheitsstandards garantieren dabei den Datenschutz. Für maximale Ausfallsicherheit sind drei LLMs hintereinandergeschaltet – fällt ein Modell aus, übernimmt nahtlos das nächste (99,5 % Verfügbarkeit).
Die KI-Analyse eines durchschnittlichen Buches dauert nur zwei bis vier Minuten. Ein Dashboard zeigt problematische Textstellen inklusive Erklärung und Ampelsystem an. Die finale Bewertung verbleibt im Sinne des Human-in-the-Loop-Prinzips weiterhin bei den Mitarbeitenden.
Ergebnisse:
Der seit Q2/2026 eingesetzte „Buchchecker“ prüft pro Monat >100 Manuskripte und hat die Prüfzeiten pro Buch drastisch gesenkt. Die Kombination aus der nüchternen Analysekapazität der KI und der fachlichen Bewertungskompetenz des Teams steigert sowohl die Effizienz als auch die Prüfqualität nachhaltig.
Je nach Anzahl der problematischen Stellen sinkt der Aufwand für die Textprüfung um 50-90 Prozent.
Kundenzitat
„Der ‚Buchchecker‘ ist eine enorme Arbeitserleichterung und der Beweis, dass KI, richtig eingesetzt, Effizienz und Qualität unserer Arbeit steigert und zudem unsere Mitarbeiter:innen sinnvoll entlastet – ohne den Menschen aus der Verantwortung zu entlassen.“